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Gerda Boyesen Institut Biodynamik

Mitwirkende: Siegfried Bach, Diplom Psychologie

Herzlich Willkommen auf den Webseiten des Gerda Boyesen Instituts für Biodynamik!

Gerda Boyesen

 Gerda Boyesen (1922-2005)Die norwegische Psychotherapeutin Gerda Boyesen (1922-2005),  Begründerin des Konzepts der Biodynamik und der biodynamischen Psychologie gilt als eine Pionierin der Körperpsychotherapie. Sie studierte Psychologie in Oslo, ging in Therapie bei Ola Raknes und wurde in der Psychiatrischen Klinik (Ulleval Klinik, Oslo) bei Aadel Bülow-Hansen in dynamischer Physiotherapie ausgebildet (Psychomotoric Institute, Oslo). 1968 übernahm Gerda Boyesen die reichianische Praxis von Ola Rakness in London, wurde dort von R.D. Laing (Antipsychiatrie) und David Boadella (Biosynthese) beeinflusst und eröffnete 1976 ein erstes Ausbildungsinstitut für Biodynamik.  => weiter Gerda Boyesen

Institut

Das „Institut für Biodynamik“ in Deutschland wurde von Gerda Boyesen und Siegfried Bach im Mai 2005 gegründet. Nach dem Verscheiden von Gerda Boyesen im Dezember 2005 wurde es zum „Gerda Boyesen Institut für Biodynamik“ umbenannt und unter der Leitung von Siegfried Bach weitergeführt.

Aufgaben des Instituts sind die Durchführung von Ausbildungen nach den Richtlinien von Gerda Boyesen, die Supervision von Trainern und Therapeuten, sowie die Ausgestaltung eines Mitglieder-Netzwerkes. Ein weiterer Aufgabenbereich des Instituts ist die Forschung. Hier werden Untersuchungen zur Wirksamkeit der biodynamischen Körperpsychotherapie initiiert und gefördert, sowie die Grundlagenforschung zur Biodynamik weitergeführt.

Biodynamik

Ursprünglich ist die "Biodynamik" ein Konzept von Gerda Boyesen, dass die Ursachen zielgerichteten und selbstregulierenden Verhaltens aller Lebensformen als eine einheitliche "Lebenskraft" beschreibt. Es umfasst auch die intelligenten Aspekte komplexer Organismen, die etwa im beständig lernenden Immunsystem oder in der emotionalen Regulation sozialer Gruppen sichtbar werden.

Zum anderen hat sich der Begriff Biodynamik als Abkürzung für alle Ansätze zur persönlichen Veränderung und Entwicklung eingebürgert, die auf Grundsätze der biodynamischen Psychologie von Gerda Boyesen beruhen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie körperorientiert vorgehen, emotionale Strukturen zu verändern suchen und die in diesen Prozessen evozierten Emotionen durch Förderung der vegetativen emotionalen Selbstregulation begegnen.

Zur Biodynamik gehören damit alle Verfahren, die in ihrem Repertoire ein Stethoskop zum Abhören der Darmperistaltik einsetzen. Diese "psychoperistaltische" Methode ist als Biofeedback zu verstehen, die nicht sichtbare parasympathische Aktivität anzeigt und eine Stabilisierung tief entspannter Zustände erlaubt.

Im weiteren Sinne umfasst Biodynamik damit auch Selbsthilfemethoden, wie sie etwa von Peter Bergholz in seinem Buch: "Der Bauch ist klüger als du" vorgestellt werden. Im engeren Sinne ist Biodynamik tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie, wie etwa die von den Töchtern von Gerda Boyesen als Markenzeichen registrierte und im EABP gelistete "Biodynamische Psychologie" oder die in London vom der LSBP gelehrte "Biodynamic Psychotherapy

 

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